Sonntag, 22. Mai 2011

Rezension: Frances G. Hill - Sturm im Elfenland

Frances G. Hill - Sturm im Elfenland

arsEdition
464 Seiten
ISBN 978-3-7607-6373-6


Über die Autorin:
Frances G. Hill stammt aus Neuseeland, wo sie als jüngste von fünf Töchtern auf einer Schaf-Farm aufwuchs. Mit acht Jahren verfasste sie ihre erste Kurzgeschichte und im Alter von 16 Jahren ihren ersten Roman, der von einem New Yorker Verlagshaus veröffentlicht wurde. Heute lebt Frances G. Hill mit ihrer Familie und drei rot getigerten Katzen auf Long Island, wo sie Romane schreibt und in ihrer Freizeit Antiquitäten restauriert.

Inhalt:
Im Elfenland herrscht Unruhe. Seit König Auberon die Ausübung von Magie verboten hat, regt sich im ganzen Reich Widerstand. Das Leben der jungen Elfe Alana verläuft jedoch unbeschwert - bis eines Tages unerwarteter Besuch auf das Gut ihres Vaters kommt. Die Eltern ihres Cousins Ivaylo wurden als Aufrührer verurteilt und verbannt, darum soll der junge Elf nun in Alanas Familie eine neue Heimat finden. Ivaylo ist still und verschlossen; doch bald erkennt nicht nur Alana, dass der geheimnisvolle Junge in den alten magischen Künsten sehr bewandert ist. Was ist das Geheimnis des Sternensteins, den Ivaylo bei sich trägt? Und warum öffnen sich plötzlich überall im Elfenland gefährliche Dämonentore? Tiefer und tiefer gerät Alana in einen Strudel mysteriöser Ereignisse... doch wie kann sie ihren Gefühlen trauen, wenn sie dabei ist, sich in einen Verräter zu verlieben?

Meine Meinung:
Ivaylo wird zu seinen Verwandten gebracht, nachdem seine Eltern aus dem Elfenland verbannt wurden, da sie sich gegen ihren König Auberon gestellt haben. Dieser hat allen Elfen verboten, Magie auszuüben, da vor einiger Zeit die Familie von Auberon bei einem Anschlag uums Leben kam. Alana, die Tochter der Familie, ist anfangs nicht gerade begeistert über den neuen Mitbewohner. Doch mit der Zeit verstehen die beiden sich immer besser und entdecken, dass sie beide große magische Kräfte haben. Derweil müssen der Elfenkönig und seine rechte Hand, der Zauberer Munir, die immer zahlreicher auftretenden Dämonentore verschließen...
Was mir an diesem Buch als erstes positiv aufgefallen ist, ist das wunderschöne Cover. Das Buch ist eine richtige Augenweide und das Cover hält, was es verspricht. Frances G. Hill erzählt hier eine wirklich zauberhafte Geschichte, die mit einem absolut spannenden Finale endet. Erzählt wird die Geschichte im Wechsel aus der Sicht der beiden Elfen Ivaylo und Alana und aus der Sicht von Munir und dem Elfenkönig Auberon, wobei hier Munir als Ich-Erzähler auftritt. Daran musste ich mich erst einmal gewöhnen, denn im Normalfall wird ja entweder die eine oder die andere Erzählform gewählt, doch diese hier machte es meiner Meinung nach wirklich interessant. Gerade die Erzählungen von Munir waren wirklich spannend, denn er und der König erleben so einige aufregende Abenteuer.
Die Charaktäre in diesem Buch gefallen mir sehr gut. Anfang fand ich Alana noch ein wenig arg zickig und dadurch unsympathisch, doch das hat sich im Lauf der Geschichte geändert, da sie selbst gewachsen ist und ihre Fähigkeiten entdeckt hat. Ivaylo ist ein wenig undurchsichtig, aber die interessanteste Figur, finde ich. Ein etwas düsterer, verzweifelter Junge, der sich mit dem vermeintlichen Tod seiner Eltern und seinem neuen Zuhause abfinden muss. Doch nicht nur die beiden sind tolle Charaktäre, auch der König und Munir sorgen für einige Überraschungen.
Frances G. Hill beschreibt die Welt der Elfen wundervoll. Ich konnte mich richtig gut in diese Welt hineinversetzen und würde am liebsten selbst darin leben. Sie hat einen fantastischen Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt und sie legt wert auf Details, ohne dabei zu langweilen.

Fazit:
Für mich eines der besten Bücher, die ich in diesem Jahr bisher gelesen habe und damit eine absolute Leseempfehlung.
Ein großes Dankeschön geht an für dieses wundervolle Rezensionsexemplar

Kommentare:

Fabella hat gesagt…

Das freut mich, daß Dir das Buch auch sog ut gefallen hat wie mir! Schöne Rezi!

literaturressort hat gesagt…

Klingt super! Das sollte ich auch bald mal lesen! ;)