Donnerstag, 1. September 2011

Rezension: Maria V. Snyder - Yelena und die Magierin des Südens

Maria V. Snyder - Yelena und die Magierin des Südens

Mira Taschenbuchverlag
464 Seiten
ISBN 978-3-89941-824-8


Über die Autorin:
Maria V. Snyder wohnt mit ihrem Mann, ihren beiden Kindern und ihrem Hund in Pennsylvania. Nach ihrem Studium in Meteorologie an der Penn State University stellte sie fest, dass präzise Wettervorhersagen nicht zu ihren Fähigkeiten gehören. Schreiben dafür umso mehr, wie die vielen Artikel in verschiedenen Magazinen und Zeitschriften beweisen.

Inhalt:
Kurz vor ihrer Hinrichtung wird Yelena ein außergewöhnliches Angebot gemacht: Sie bekommt das beste Essen, eigene Gemächer im Schloß und riskiert ihr Leben, falls jemand versucht, den Kommandanten von Ixia zu töten.
Und so entscheidet sich Yelena, unter Anleitung des Sicherheitschefs Valek Vorkosterin des Kommandanten zu werden. Aber Valek überlässt nichts dem Zufall: Damit sie nicht flieht, gibt er ihr regelmäßig Schmetterlingsstaub ins Essen. Und nur, wenn sie täglich das Antiserum von ihm erhält, kann sie ihren langsamen und qualvollen Tod verhindern.
Als Rebellen planen, Ixia in ihre Gewalt zu bringen, entwickelt Yelena magische Kräfte, die sie nicht kontrollieren kann. Doch Magie ist in Ixia unter Todesstrafe verboten. Einzig Yris, die Magierin des Südens, kann ihr jetzt noch helfen. Doch wenn Yelena versucht zu fliehen, wird der Schmetterlingsstaub sie langsam aber sicher vergiften.

Meine Meinung:
Yelena ist eine wunderbare Protagonistin. Endlich mal wieder eine weibliche Hauptfigur, die stark sein darf. Auch wenn sie in ihrer Vergangenheit schlimme Dinge erlebt hat (die der Leser nach und nach erfährt und die wirklich kein Pappenstiel sind), lässt sie sich nie unter kriegen. Im Laufe des Buches wird sie immer stärker in ihrer Persönlichkeit und auch körperlich. Yelena kämpft gegen die Dämonen ihrer Vergangenheit an und versucht alles, um am Leben zu bleiben, was als Vorkosterin nicht unbedingt leicht ist. Außerdem muss sie sich gegen allerlei Feinde zur Wehr setzen und dann ist da noch Valek... Eine Figur, die mich von anfang an faszinieren konnte. Valek ist ein wenig düster und verschlossen, eigentlich recht bösartig und doch mit einem guten Kern in sich. Im Laufe des Buches lernt man auch ihn besser kennen und versteht seine Beweggründe für das, was er getan hat bzw. noch tut. Zeitweise habe ich mir immer die Szenen herbeigewünscht, in denen Valek eine Rolle spielt und das passiert mir in Büchern eigentlich recht selten. Sehr gut haben mir auch Yelena´s Freunde und Beschützer Ari und Janco gefallen. Die beiden sind immer darauf bedacht, dass ihr nichts passiert und setzen sich für sie ein, wo sie nur können.
Die Autorin hat einen sehr flüssigen, einfach zu lesenden Schreibstil. Sie schafft es, die Szenen sehr spannend zu schreiben, so dass man immer weiterlesen muss, weil man unbedingt wissen will, wie es weiter geht. Die einzelnen Kapitel enden auch meist mit einem kleinen Cliffhanger, also möchte man nicht einfach mal nur zwischendrin ein kleines Kapitel lesen, sondern direkt sehen, was nach dem Kapitel passiert. Auch die ständigen verblüffenden Wendungen machen das Buch zu einem richtigen Leseschmaus. Man weiß eigentlich nie so wirklich, wie es weitergeht (auch wenn man sich bestimmte Dinge erhofft, die dann auch eintreten).
"Yelena und die Magierin des Südens" ist der erste Teil einer Trilogie. Fortgesetzt wird diese mit "Yelena und der Mörder von Sitia" (dazu gibt es eine kleine Leseprobe am Ende des ersten Teils) und danach folgt "Yelena und die verlorenen Seelen".
Natürlich muss ich mir nun auch die anderen beiden Teile noch zulegen, denn ich möchte unbedingt wissen, wie es mit Yelena weitergeht.
Vielen Dank für die Bereitstellung des Buches geht an


Kommentare:

Diti hat gesagt…

Wie immer eine schöne Rezension. Eigentlich klingt das ganz gut, aber ich versuche mich jetzt so ein bisschen von Trilogien fernzuhalten. Ich hab nähmlich noch so viel zu lesen. Liebe Grüße, Diti

joshi_82 hat gesagt…

Ja, eigentlich hab ich ja auch genug Bücher (und auch angefangene Serien) hier, aber irgendwie kann ich einfach nicht widerstehen. Gerade Serien liebe ich ja total