Dienstag, 5. Juli 2011

Buchpost 05.07.

Letztens habe ich bei Arvelle wieder mal 5 Bücher entdeckt, die auf meiner Wunschliste standen und deswegen musste ich da natürlich gleich mal zuschlagen. Bei so einem Preis kann ich einfach nicht widerstehen. Da sind einige Bücher passend für die Dystopien-Challenge dabei und ich freue mich total, dass ich die ergattern konnte:

Michael Grant - Gone: Verloren
Sams Welt steht Kopf. Alle, die älter als fünfzehn Jahre sind, verschwinden mit einem Mal spurlos. Gleichzeitig erscheint eine gigantische Mauer, die seine Kleinstadt umschließt und von der Außenwelt abschottet. Nun sind die Kids auf sich allein gestellt. Ein erbitterter Kampf ums Überleben beginnt. Doch Sam muss noch etwas anderes bekämpfen: seine Angst. Denn in genau 299 Stunden und 54 Minuten wird er selbst fünfzehn ...

Gemma Malley - Der Pakt
Anna kennt weder den Himmel noch das Leben hinter den Mauern des Überschuss-Heims. Doch Peter macht ihr klar, dass Schmetterlinge auch mal fliegen müssen. Anna ist Überschuss. Sie lebt in dem Heim "Grange Hall", um die Sünde, die ihre Eltern begangen haben, indem sie sie zeugten, durch Fleiß und Disziplin wiedergutzumachen. Kinder zu bekommen ist laut dem Pakt von 2080 verboten. Doch Annas Eltern haben sich nicht daran gehalten. Deshalb hasst Anna sie und bemüht sich, eine nützliche Dienerin zu sein - das ist immer noch besser, als eingeschläfert zu werden. Dann kommt ein neuer Überschuss hinzu: Peter. Er ist anders - rebellisch und unerschrocken. Und er kennt Annas Eltern und Annas schmetterlingsförmiges Muttermal. Sie will nichts mit ihm zu tun haben, doch er ist hartnäckig, und Anna beginnt die Regeln infrage zu stellen. Es gelingt den beiden schließlich, aus"Grange Hall"zu flüchten. Doch die Fänger sind ihnen schnell auf den Fersen.

Patrick Ness - New World: Die Flucht

Todd Hewitt ist der letzte Junge in Prentisstown, einer Stadt, in der nur Männer wohnen. Die Frauen sind, so heißt es, von einem Virus dahingerafft geworden. Und dieser Virus hat noch etwas anderes bewirkt: Jeder kann die Gedanken des anderen hören. Deshalb ist es in Prentisstown niemals still, hier bleibt nichts geheim.Doch eines Tages entdeckt Todd etwas, was es gar nicht geben kann: die vollkommene Stille. Sie geht von einem Wesen aus, wie Todd zuvor noch keines gesehen hat: einem Mädchen. Jetzt wird ihm klar, dass er belogen wurde. Es gibt noch Frauen! Aber was geschah wirklich mit seiner Mutter und all den anderen Frauen von Prentisstown? Weil Todd die schreckliche Wahrheit ahnt, ist er seines Lebens nicht mehr sicher und muss fliehen. Doch seine Verfolger sind ihm dicht auf der Spur …

Patrick Ness - New World: Das dunkle Paradies
Achtung: Spoiler!
Todd und Viola sind hinter ein schreckliches Geheimnis gekommen: Um ihre finsteren Pläne zu verwirklichen, haben die Männer von Prentisstown alle Frauen ermorden lassen. Es beginnt eine gnadenlose Jagd auf die beiden. Bürgermeister Prentiss stellt den beiden eine grausame Falle. Er bringt Viola in seine Gewalt, um Todd zu erpressen. Der Junge soll Prentiss dabei helfen, eine neue Gesellschaft zu errichten: ein Paradies, das sich schon bald als wahre Hölle entpuppt ...

Lisa McMann - Wake
Träume, in denen man nackt durch die Stadt geht? Aus einem Hochhaus stürzt? Die hübsche Nachbarin küsst? Das hat die siebzehnjährige Janie alles schon zur Genüge gesehen - in anderer Menschen Träume. Wann immer jemand in ihrer Umgebung einschläft, kann sie seine Träume sehen. Nur kann sie niemandem davon erzählen, denn keiner würde ihr glauben. Und so lebt sie mit einer Gabe, die sie nicht will und die sie nicht kontrollieren kann. Doch dann wird sie in einen Alptraum gezogen, der ihr das Blut in den Adern gefrieren lässt. Zum ersten Mal ist Janie mehr als nur die Zuschauerin eines Traums. Sie ist mittendrin ...

Und eben hab ich festgestellt, dass der erste Teil von New World wohl auch vergriffen ist. Zumindest bei Amazon und Weltbild. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass ich ihn noch bekommen habe (also zumindest ungebraucht).

Montag, 4. Juli 2011

Gewinnspiel bei Buchrücken

Gerade habe ich wieder ein absolut geniales Gewinnspiel entdeckt. Hier gibt es diesmal direkt drei wunderbare Buchpakete zu gewinnen und ich habe mich für dieses hier entschieden:
Und hier könnt ihr nachlesen, was ihr tun müsst, um ein Paket zu gewinnen: Gewinnspiel

Gewinnspielwochen bei Debbie

Auf meinem Lieblingsblog finden gerade die Gewinnspiel-Wochen statt. Mittlerweile ist Debbie schon bei Woche 3 angekommen und wieder gibt es ein wunderbares Buch zu gewinnen, welches auch schon auf meiner Wunschliste steht.

Um dieses Buch zu gewinnen, müsst ihr einfach nur eine kleine Frage beantworten und schon wandert ihr in den Lostopf. Hier geht´s lang: Gewinnspiel

Sonntag, 3. Juli 2011

Rezension: Christine Sylvester - Der Verlobte

Christine Sylvester - Der Verlobte

Sutton Verlag
113 Seiten
ISBN 978-3866807570


Über die Autorin:
Christine Sylvester, geboren 1969 in Bielefeld, ist Diplomjournalistin und lebt als freie Autorin, Dozentin, Mutter zweier Kinder und Dosenöffnerin eines Schäferhundes in Dresden.
Neben drei Dresden-Krimis um die Kommissarin Lale Petersen hat sie sich mit preisgekrönten Kurzkrimis einen Namen gemacht.

Inhalt:
Eigentlich sollte es ein entspanntes Wochenende werden. Natürlich waren Lilly und Tillmann etwas nervös, schließlich war es das erste Treffen mit Lillys etwas exzentrischer Großfamilie. Aber der erste Abend lief ganz gut, das bisschen Sturm war nun auch nicht so schlimm und der einsam gelegene Gutshof strahlte heimelig im Licht der Gaslaternen.
Als Lillys Cousine tot im Stall aufgefunden wird, scheint noch ein Unfall denkbar. Aber der Schnitt durch die Kehle des Cousins sieht nicht wirklich nach einem Problem beim Rasieren aus. Schnell bleiben immer mehr Plätze an der reich gedeckten Familientafel leer. Strom und Telefon fallen aus, an Hilfe von außen ist nicht zu denken. Wer lichtet so erbarmungslos die Reihen von Lillys Familie? Wer spielt falsch und wem kann Tillmann noch trauen?
Ein famoser Krimispaß in bester angelsächsischer Tradition.

Meine Meinung:
Christine Sylvester hat hier einen Kurzkrimi mit 110 Seiten geschrieben, der wirklich überrascht: mit einer unvorhergesehenen Auflösung, schwarzem Humor und interessanten Protagonisten. Der Leser wird direkt in das Geschehen hineingeworfen und lernt nicht nur die Eltern von Lily kennen, sondern gleich die komplette Familie. Da ist es anfangs etwas verwirrend und ich hatte ganz schön zu tun, mir die Namen von allen zu merken und wer in welchem Verhältnis zu wem steht. Man schüttelt mehr als einmal den Kopf im Verlauf dieses Krimis, denn die Familie die der Verlobte da kennenlernt, ist alles, nur nicht normal. Oft habe ich mich gewundert, wie man sich im Angesicht solcher brutalen Morde so erstaunlich verhalten kann, doch das alles löst sich am Ende auf. Sehr gut hat mir gefallen, wie Christine Sylvester ihre Figuren gezeichnet hat und mehr als einmal musste ich schmunzeln, ob der Eigenheiten eben jener. Auch die vielen Wendungen gefallen mir gut und im Grunde verdächtigt man hier fast jeden, der Mörder zu sein und genau das ist es, was ich an diesem Krimi so mag. Man weiß eben bis zum Ende nicht, wer es war.

Fazit:
Ein außergewöhnlicher Kurzkrimi, mit tollen Charaktären, einer tollen Atmosphäre und einem überraschenden Ende.
Ich möchte mich ganz herzlich beim für dieses Buch bedanken.

Freitag, 1. Juli 2011

Gewinnspiel bei Zeitsprung

Gerade hab ich wieder ein schönes Gewinnspiel entdeckt und möchte euch das natürlich nicht vorenthalten. Bei Tamara gibt es ein Hörbuch und zwei geniale Bücher zu gewinnen und hier könnt ihr lesen, was ihr tun müsst, um einen der Preise zu gewinnen: Gewinnspiel

Lesestatistik Juni 2011

gelesene Bücher: 8
Gesa Schwartz - Grim: Das Siegel des Feuers
Julie Kagawa - Plötzlich Fee: Sommernacht
Catherine Banner - Das Lied von Malonia
Mike Croft - Tief
Raven Hart - Unsterbliche Leidenschaft
Zizou Corder - Lee Raven: Im Bann des magischen Buches
Barnabas Miller & Jordan Orlando - Seven Souls
Mary Hooper - Totenmädchen

angefangen:


gelesene Seiten: 3498

gekauft: 3
Charlaine Harris - Der Vampir, der mich liebte
Charlaine Harris - Vampire bevorzugt
Charlaine Harris - Ball der Vampire

Rezensionsexemplare: 12
Zizou Corder - Lee Raven: Im Bann des magischen Buches
Isaac Marion - Mein fahler Freund
Thilo Corzilius - Ravinia
Brandis & Ziemek - Ruf der Tiefe
Bernhard Hennen - Die Elfen
Nina Blazon - Zweilicht
Mary Hooper - Totenmädchen
Ute Haese - DrachenHatz
Christine Sylvester - Der Verlobte
Andrea Cremer - Nightshade: Die Wächter
Barnabas Miller & Jordan Orlando - Seven Souls
Nora Roberts - Im Licht der Sterne

gewonnene Bücher:

geliehene Bücher:

Highlight des Monats:
Gesa Schwartz - Grim: Das Siegel des Feuers

Rezension: Mary Hooper - Totenmädchen

Mary Hooper - Totenmädchen

cbj
320 Seiten
ISBN: 978-3-570-40072-2


Über die Autorin:
Mary Hooper wuchs im Südwesten Londons auf. Mit fünfzehn Jahren brach sie die Schule ab und arbeitete einige Zeit als Sekretärin. Viel später erst graduierte sie im Fach Englisch und begann, Kurzgeschichten und Zeitschriftenartikel zu schreiben. Mittlerweile zählt Mary Hooper zu den renommiertesten Jugendbuchautorinnen Englands.

Inhalt:
Oxford, im Jahre 1650: Namhafte Mediziner und junge Studenten versammeln sich im Haus des Apothekers Clarke, um der Sezierung einer Leiche beizuwohnen. Die Tote ist die sechzehnjährige Anne Green, die wegen Kindstötung zum Tod am Strang verurteilt und gehängt worden ist. In Wahrheit wurde Anne Green vom Neffen ihres Dienstherren verführt und dann sitzengelassen – doch die Wahrheit hatte vor Gericht niemand hören wollen. Stunden nach Annes Tod ist der junge Student Robert der erste, der es wahrnimmt: Anne Greens Augenlider flattern. Sollte das Mädchen, das noch auf dem Schafott seine Unschuld beteuert hatte, den Strang überlebt haben?

Meine Meinung:
Ich muss zugeben, dass ich sehr hohe Erwartungen an dieses Buch hatte und mich wahnsinnig darauf gefreut habe, es endlich zu lesen. Und ich wurde glücklicherweise auch nicht enttäuscht. Als ich das erste Mal davon gelesen habe, dachte ich erst, es handele sich um einen Fantasy-Roman, der im 17. Jahrhundert spielt, doch das ist keineswegs der Fall, denn es ist die wahre Geschichte von Anne Green, die tatsächlich wegen Kindestötung aufgehängt wurde. Und gerade das macht es so faszinierend und spannend. Mary Hooper hat sich natürlich einige schriftstellerische Freiheiten herausgenommen, was zum Beispiel die Dialoge und ein paar der Gegebenheiten angeht, doch größtenteils ist diese Geschichte genauso passiert.
Das Buch erzählt die Geschichte im Wechsel aus der Sicht von Anne Green selbst, die erzählt, wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass sie gehängt werden soll und aus der Sicht der Ärtzte, die feststellen, dass es noch Lebenszeichen in ihrem Körper gibt und die nun versuchen, sie wieder zum Leben zu erwecken. Dabei werden natürlich ganz andere Methoden angewandt, als das heute möglich ist, die einem fremdartig und teilweise auch ein wenig grausam vorkommen. Außerdem werden einige Begriffe genannt, von denen ich zumindest noch nie etwas gehört habe, die allerdings hinten in einem Glossar noch einmal erklärt werden, was mir wirklich sehr geholfen hat, die Handlungen ein wenig besser zu verstehen.
Aus der Sicht von Anne erfährt man nicht nur, wie es dazu kam, dass sie gehängt werden soll, sondern auch, wie es für sie ist, genau das zu erleben. Und das ist meiner Meinung nach so gut geschrieben, dass man sich richtig in ihre Situation hineinversetzen kann und ich muss ehrlich gestehen, dass ich da ein paar Tränchen zurückhalten musste, damit ich weiterlesen kann. Mary Hooper hat es geschafft, diese beklemmende, beängstigende und traurige Atmosphäre so gut zu beschreiben, dass man sich fast fühlt, als wäre man selbst Anne.
Gut gefallen hat mir, dass Mary Hooper sich auch sprachlich an diese Zeit gehalten hat.
Ich weiß auf jeden Fall, dass ich dieses Buch nicht zum letzten Mal in die Hand genommen habe und ich glaube, ich werde jetzt öfter historische Bücher lesen, denn diese Zeit fasziniert mich wirklich sehr. Ich habe so einiges gelernt über die damaligen Gegebenheiten, vor allem darüber, wie der gewöhnliche Pöbel behandelt wurde und wie über Frauen geurteilt wurde, die nicht verheiratet waren, aber trotzdem mit einem Mann das Bett geteilt haben. Ich weiß jedenfalls, dass ich in dieser Zeit nicht hätte leben wollen, auch wenn ich gerne noch mehr darüber erfahren möchte.

Fazit:
Eine Geschichte, die auf wahren Gegebenheiten basiert, die einen in die Zeit des 17. Jahrhunderts versetzt und die mich absolut in ihren Bann gezogen hat. Absolut lesenswert und deswegen gibt es von mir die volle Punktzahl.
Ich möchte mich ganz herzlich bei für die Bereitstellung dieses Buches bedanken.