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Sonntag, 25. Januar 2015

Rezension: Petra Schier - Der Hexenschöffe

Petra Schier - Der Hexenschöffe

rororo
512 Seiten
ISBN: 978-3499268007
Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2014

Über die Autorin:
PETRA SCHIER, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Deutschen Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und seit 2003 arbeitet sie als freie Lektorin und Autorin.
Ihre erfolgreichen historischen Romane erscheinen im Rowohlt Taschenbuch Verlag, ihre Weihnachtsromane bei Rütten & Loening.
Sie ist Mitglied im Syndikat, bei HOMER sowie bei DeLiA.

Klappentext:
Anno 1636 ist ganz Deutschland vom Hexenwahn ergriffen. Schon einige Jahre zuvor traf es auch das beschauliche Rheinbach – eine Zeit, an die sich keiner gern erinnert. Und nun hat der Kurfürst den Hexencommissarius erneut in die Stadt beordert.
Hermann Löher, Kaufmann und jüngster Schöffe am Rheinbacher Gericht, hat Angst um Frau und Kinder. Sein Weib Kunigunde gehört zur «versengten Art»: Angehörige ihrer Familie wurden damals dem Feuer überantwortet. Löher glaubt nicht an Hexerei und an die Schuld derer, die vor Jahren den Flammen zum Opfer fielen. Eine gefährliche Einstellung in diesen Zeiten.
Als die Verhaftungswelle auch auf Freunde übergreift, schweigt der Schöffe nicht länger. Und schon bald beginnt für ihn und seine Frau ein Kampf gegen Mächte, die weit schlimmer sind als das, was man den Hexen vorwirft ...

Meine Meinung:
Petra Schier überzeugt mich mit ihren historischen Romanen immer wieder ganz besonders durch ihre gute Recherche. Man fühlt sich, als wäre man mittendrin in der jeweiligen Zeit, denn die Autorin hat ein unheimlich gutes Talent, diese zu beschreiben. So erging es mir auch mit "Der Hexenschöffe", der mich wirklich fesseln konnte, was sicher auch daran lag, dass diese Geschehnisse so oder ähnlich tatsächlich passiert sind. Die Geschichte wird begleitet von Ausschnitten aus Hermann Löhers Aufzeichnungen zur Zeit der Hexenverbrennungen. Es ist wirklich erschreckend, wie grausam die vermeintlichen Hexen und deren Verbündete gefoltert wurden, bis ihnen gar nichts anderes mehr übrig blieb, als Taten zu gestehen, die sie nicht begangen hatten. Die Autorin scheut nicht davor zurück, auch solche Stellen zu beschreiben, so dass ich teilweise wirklich schockiert war und eine kleine Pause brauchte, um mich erstmal wieder zu sammeln.
Interessant war es nicht nur, über die Hexenprozesse zu lesen, sondern auch darüber, wie die Menschen in der Zeit um 1600 herum gelebt haben. Die Bräuche und Sitten werden so in die Geschichte eingeflochten, dass man lernt, ohne sich zu langweilen. Das ist es, was ich an Petra Schiers Büchern so gerne mag. Ihr schöner bildhafter und detailreicher Schreibstil tut sein übriges dazu, dass ich immer wieder gerne zu ihren Büchern greife.
Hermann Löher ist jetzt nicht unbedingt ein Protagonist, den ich sehr sympathisch finde, denn er fährt ziemlich schnell aus der Haut, ehe er nachdenkt, doch trotzdem hat die Autorin es geschafft, mich zu packen und gespannt verfolgen zu lassen, wie es ihm und seiner Familie in dieser schweren Zeit erging. Doch nicht nur über Hermann Löher selbst erfahren wir vieles, auch wie seine Kinder und seine Frau ebenso wie einige Bewohner Rheinbachs die Ereignisse erlebt haben, erfahren wir hier.  Die Beschreibungen von Hermann Löhers Gefühlswelt sind Petra Schier ebenfalls gut gelungen. Löher war überzeugt davon, dass keiner der Angeklagten wirklich eine Hexe war, doch aus Angst vor einer Anklage gegen ihn und seine Familie schweigt er lange Zeit. Natürlich plagt ihn deswegen das schlechte Gewissen und doch ist die Angst sein ständiger Begleiter, auch wenn es ihm noch so sehr gegen den Strich geht, was da an Ungerechtigkeiten passiert. Diesen Gewissenskonflikt kann man gut nachvollziehen, auch wenn man immer wieder hofft, dass doch endlich etwas passieren mag, um dem ganzen ein Ende zu setzen.
Fazit:
Noch nie hat ein historischer Roman mich so sehr mitgenommen, gefesselt und fasziniert, wie "Der Hexenschöffe". Die Mischung aus Fiktion und tatsächlich stattgefundenen Ereignissen, der bildhafte und detailreiche Schreibstil der Autorin und das faszinierende und erschreckende Thema der Hexenverbrennungen haben es mir schwer gemacht, das Buch aus der Hand zu legen. Ein Buch, das man so schnell nicht aus seinem Kopf bekommt.
Ich vergebe 5  von 5 Punkten!

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Buchpost im September

Letzten Monat sind wieder ein paar wirklich geniale Bücher bei mir eingezogen. Ganz besonders sehnsüchtig erwartet habe ich als großer Stephen King-Fan natürlich sein neuestes Werk "Mr. Mercedes". Vor kurzem habe ich "Ich fürchte mich nicht" von Tahereh Mafi gelesen (Rezension folgt bald) und war wirklich begeistert. Deswegen habe ich mich sehr über den dritten Teil "Ich brenne für dich" gefreut und musste mir natürlich auch Teil 2 noch kaufen (sollte diese Woche noch bei mir ankommen). "Die Seiten der Welt" von Kai Meyer war für mich ein absolutes Must-Have, weswegen ich dieses Buch vorbestellt und vor ein paar Tagen endlich erhalten habe. Auch auf Petra Schiers neuestes Werk bin ich sehr gespannt. Ich mag ihre historischen Romane einfach unheimlich gerne. Hier die Neuzugänge des letzten Monats im Überblick:

Silvia Stolzenburg - Das Reich des Teufelsfürsten
Achtung! Enthält Spoiler, da es sich hierbei bereits um den 2. Band der Reihe handelt!
Der zweite Band der großen Romantrilogie: um den historischen Fürsten Vlad Draculea und seinen blutigen Kampf um die Macht. Dies ist ein Roman über die historische Figur des Woiwoden Vlad Draculea, Fürst der Walachei, durch Bram Stoker weltbekannt als Graf Dracula. Es ist keine Geschichte über Vampire oder andere blutsaugende Kreaturen, welche die Nächte unsicher machen. Es ist die Geschichte einer Person aus Fleisch und Blut, die Geschichte eines Überlebenskampfes, eines Kampfes um Macht, Liebe und Anerkennung. Dieser Roman schließt nahtlos an seinen Vorgänger, Der Teufelsfürst, an, dessen Gegenstand Kindheit und Jugend des Fürsten sind.

Stephen King - Mr. Mercedes
Eine wirtschaftlich geplagte Großstadt im Mittleren Westen der USA. In den frühen Morgenstunden haben sich auf dem Parkplatz vor der Stadthalle Hunderte verzweifelte Arbeitsuchende eingefunden. Jeder will der Erste sein, wenn die Jobbörse ihre Tore öffnet. Im Morgendunst blendet ein Autofahrer auf. Ohne Vorwarnung pflügt er mit einem gestohlenen Mercedes durch die wartende Menge, setzt zurück und nimmt erneut Anlauf. Es gibt viele Tote und Verletzte. Der Mörder entkommt. Noch Monate später quält den inzwischen pensionierten Detective Bill Hodges, dass er den Fall des Mercedes-Killers nicht aufklären konnte. Auf einmal bekommt er Post von jemand, der sich selbst der Tat bezichtigt und ein noch diabolischeres Verbrechen ankündigt. Hodges erwacht aus seiner Rentnerlethargie. Im Verein mit ein paar merkwürdigen Verbündeten setzt er alles daran, den geisteskranken Killer zu stoppen. Aber der ist seinen Verfolgern immer einen Schritt voraus.

Petra Schier - Der Hexenschöffe
Anno 1636 ist ganz Deutschland vom Hexenwahn ergriffen. Schon einige Jahre zuvor traf es auch das beschauliche Rheinbach – eine Zeit, an die sich keiner gern erinnert. Und nun hat der Kurfürst den Hexencommissarius erneut in die Stadt beordert. Hermann Löher, Kaufmann und jüngster Schöffe am Rheinbacher Gericht, hat Angst um Frau und Kinder. Sein Weib Kunigunde gehört zur «versengten Art»: Angehörige ihrer Familie wurden damals dem Feuer überantwortet. Löher glaubt nicht an Hexerei und an die Schuld derer, die vor Jahren den Flammen zum Opfer fielen. Eine gefährliche Einstellung in diesen Zeiten. Als die Verhaftungswelle auch auf Freunde übergreift, schweigt der Schöffe nicht länger. Und schon bald beginnt für ihn und seine Frau ein Kampf gegen Mächte, die weit schlimmer sind als das, was man den Hexen vorwirft ...

Kai Meyer - Die Seiten der Welt
Furia Salamandra Faerfax lebt in einer Welt der Bücher. Der Landsitz ihrer Familie birgt eine unendliche Bibliothek. In ihren Tiefen ist Furia auf der Suche nach einem ganz besonderen Buch: ihrem Seelenbuch. Mit ihm will sie die Magie und die Macht der Worte entfesseln. Doch dann wird ihr Bruder entführt, und Furia muss um sein Leben kämpfen. Ihr Weg führt sie nach Libropolis, die Stadt der verschwundenen Buchläden, und an die Grenzen der Nachtrefugien. Sie trifft auf Cat, die Diebin im Exil, und Finnian, den Rebellen. Gemeinsam ziehen sie in den Krieg – gegen die Herrscher der Bibliomantik und die Entschreibung aller Bücher.

Tahereh Mafi - Ich brenne für dich
Achtung! Enthält Spoiler, da es sich hierbei bereits um den 3. Band der Reihe handelt!
Nach der verlorenen Schlacht gegen das Reestablishment ist Omega Point, der Zufluchtsort der Rebellen, zerstört, Juliettes Freunde sind in alle Winde zerstreut. Auch über das Schicksal ihrer ersten großen Liebe Adam ist sie im Ungewissen – ebenso wie über ihre Gefühle für ihn. Die einzige Gewissheit, die ihr noch bleibt, ist, dass sie das grausame Regime unbedingt besiegen muss. Doch dazu wird sie sich Warner anvertrauen müssen, Kommander von Sektor 45, Sohn des feindlichen Oberbefehlshabers – und nunmehr Juliettes einziger Verbündeter. Der eine Mensch, den sie auf ewig zu hassen schwor. Und der ihr Leben rettete. Jetzt verspricht er, an ihrer Seite gegen seinen Vater zu kämpfen. Doch kann sie ihm vertrauen? Und was will er wirklich von ihr?

Freitag, 27. Dezember 2013

Rezension: Petra Schier - Vier Pfoten und das Weihnachtsglück

Petra Schier - Vier Pfoten und das Weihnachtsglück

Rütten & Loening
176 Seiten
ISBN: 978-3352008719
Erscheinungsdatum: 4. Oktober 2013

Über die Autorin:
Petra Schier, Jahrgang 1978, wohnt mit ihrem Mann und einem Schäferhund in der Eifel. Sie hat bisher mehrere sehr erfolgreiche historische Romane veröffentlicht. Im Verlag Rütten & Loening erschien von ihr bisher "Ein Weihnachtshund auf Probe" sowie "Ein Weihnachtsengel auf vier Pfoten". Als Aufbau Taschenbuch liegt vor: "Hundeweihnacht". Homepage der Autorin: www.petralit.de

Klappentext
Fröhliche Hundeweihnacht. Sophie Lamberti ist glücklich. Endlich ein Großauftrag für ihr Fotostudio. Sie soll für eine Artikelserie zum Weihnachtsfest Fotos beisteuern. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kann Sophie sich auch für Carsten, den Journalisten, erwärmen, der die Serie schreiben soll. Sie ist sogar drauf und dran, sich in ihn zu verlieben. Bis er mit einem verwöhnten Cocker auftaucht. Die Hundedame Lulu hat ganz eigene Ansichten darüber, wem sie ihre Zuneigung schenkt. Und dann stellt sich kurz vor Weihnachten zu allem Überfluss heraus, dass Carsten gar nicht der ist, der zu sein vorgab. Sophie fühlt sich hintergangen und zieht sich zurück. Doch das will Lulu gar nicht akzeptieren – und beschließt zu handeln. Eine magische Weihnachtsgeschichte – nicht nur für Hundeliebhaber.

Meine Meinung:
"Vier Pfoten und das Weihnachtsglück" ist mittlerweile das zweite Weihnachtsbuch von Petra Schier, das ich gelesen habe. Wie schon in "Der himmlische Weihnachtshund" steht hier ein unheimlich süßer Hund im Mittelpunkt des Geschehens, den die Autorin ganz besonders liebevoll beschrieben hat, so dass man immer wieder das Bedürfniss hat, die kleine Cockerdame Lulu knuddeln zu wollen. Die Szenen mit ihr haben mir ganz besonders gut gefallen und der Leser merkt immer wieder, dass Petra Schier Hunde liebt.
Die Liebesgeschichte zwischen Fotografin Sophie und dem vermeintlichen Journalisten Carsten ist zwar relativ vorhersehbar und überraschungsfrei, doch trotzdem herzerwärmend und liebenswert geschrieben. Die Charaktere sind sympathisch, auch wenn sie sich ganz gerne mal in die Wolle kriegen und die Fetzen mehr als einmal ordentlich fliegen. Gerade die Wortgefechte zwischen den beiden haben mir gut gefallen und mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht.
Der Schreibstil der Autorin ist - wie gewohnt - flüssig und humorvoll und nicht zu ausschweifend. Wer schon "Vier Pfoten unterm Weihnachtsbaum" gelesen hat, wird sich freuen, alte Bekannte wieder zu treffen, denn bei Sophie handelt es sich um die Schwester von Protagonistin Tessa, die in "Vier Pfoten und das Weihnachtsglück" ebenfalls eine kleine Rolle spielt.
Fazit:
"Vier Pfoten und das Weihnachtsglück" ist die perfekte Weihnachtslektüre. Hund Lulu ist besonders liebevoll beschrieben, die Charaktere sind liebenswert und sympathisch und die Geschichte ist witzig, regt zum Nachdenken an und bietet eine große Portion Liebe.
Ich vergebe 4 von 5 Punkten!

Donnerstag, 11. Juli 2013

Petra Schier - Verschwörung im Zeughaus

Petra Schier - Verschwörung im Zeughaus

rororo
352 Seiten
ISBN: 978-3499259227
Erscheinungsdatum: 1. Juli 2013

Über die Autorin:
Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet mittlerweile als freie Lektorin und Autorin. Schon in ihren ersten beiden Romanen «Tod im Beginenhaus» und «Mord im Dirnenhaus» löste die Apothekerin Adelina mit Scharfsinn und Dickköpfigkeit Kriminalfälle im mittelalterlichen Köln. Mehr Informationen zur Autorin unter www.petralit.de.

Klappentext:
Ein spannender Kriminalroman, eingebettet in das fabenprächtige Gemälde des mittelalterlichen Köln. Im frühen Dämmerlicht, als die Stadt zum Leben erwacht, nähert sich verstohlen eine Gestalt dem Haus von Apothekerin Adelina: Ihr Bruder Tilmann - schwer verwundet. Der Hauptmann der Kölner Stadtgarde kann nur noch ein paar Worte stammeln, bevor er zusammenbricht. Die zweite Begegnung an diesem Morgen ist nicht weniger verstörend für Adelina: Ihr Bruder wird wegen Mordes gesucht. Von einer Verschwörung ist die Rede, im Zeughaus wurde eine Leiche gefunden, neben ihr Tilmanns Dolch. Was ist geschehen? Während Tilmann mit dem Tode ringt, kämpft Adelina ihren eigenen Kampf: Soll sie den ungeliebten Bruder verraten, um ihre Familie zu schützen?

Meine Meinung:
"Verschwörung im Zeughaus" ist bereits der 5. Band rund um Apothekerin Adelina und ihre Familie und gleichzeitig der erste Band der Reihe, den ich gelesen habe. Hatte ich anfangs noch etwas Angst, dass ich mich deswegen nicht mit den Figuren anfreunden könnte, weil mir Hintergrundwissen fehlt, so sind diese Zweifel doch schnell verflogen, denn die wichtigsten Ereignisse aus den vorangegangenen Bänden, werden nochmal grob erwähnt, so dass man in etwa weiß, dass es in Adelinas Leben bisher wohl nie ruhig zuging.
Petra Schier hat einen tollen Schreibstil, der sich wunderbar flüssig lesen lässt und es fällt wirklich leicht, in das mittelalterliche Köln abzutauchen. Es macht einfach Spaß, die sympathischen (und auch unsympathischen) Charaktere kennenzulernen und selten habe ich mich so wohl mit den Protagonisten eines Buches gefühlt. Man merkt einfach, wie sehr diese Familie zusammenhält und dass sie alles dafür tun würden, um diese zu beschützen.
Adelina ist eine wahnsinnig sympathische Protagonistin, die ihren eigenen Kopf hat, sich in nichts reinreden lässt und deswegen auch ganz gerne mal mit ihrem Bruder aneinander gerät. Für die Aufklärung der Verschwörung begibt sie sich auch schonmal in Gefahr und lässt nichts unversucht, um hinter die wahren Gründe für den Mord zu kommen.
Ihr Bruder Tillmann erscheint anfangs noch recht unsympathisch und ziemlich grob in seinem Verhalten und doch offenbart sich nach und nach auch sein weicher Kern, der ihn dann doch wieder anders wirken lässt.
Auch die anderen Charaktere sind toll ausgearbeitet, jeder hat seinen Platz in der Familie und trägt dazu bei, dass alles am Laufen bleibt, selbst wenn Adelina ihre Apotheke mal vernachlässigen muss, um ihrem Bruder zu helfen.
Bis zum Schluß kann der Leser zwar raten, wer hinter der Verschwörung und dem Mord steckt, doch es gibt viele Menschen, die dafür in Frage kommen würden und somit ist auch erst klar, wer dahinter steckt, wenn die Autorin das Ganze aufklärt.
Die Autorin versteht es wirklich, neue Handlungsstränge in die Geschichte einzubauen, die evtl. schon Stoff für den nächsten Band liefern könnten (zumindest würde ich das sehr spannend finden).
Für mich steht jedenfalls fest, dass ich unbedingt auch die ersten vier Bände der Reihe lesen möchte, denn die kleinen Rückblicke im Buch haben mich sehr neugierig darauf gemacht.
Fazit:
Ein spannender historischer Krimi, der mich mit einer tollen Story und liebenswerten Protagonisten absolut überzeugen konnte. Band 1 - 4 der Reihe werden sicher ganz bald auch bei mir landen, denn selten hat mir ein historischer Roman soviel Spaß gemacht, wie dieser.
Ich vergebe 5 von 5 Punkten!

Montag, 12. November 2012

Rezension: Petra Schier - Der himmlische Weihnachtshund


Petra Schier - Der himmlische Weihnachtshund

Rütten & Loening
190 Seiten
ISBN: 978-3352008498
Erscheinungsdatum: 25. September 2012

Über die Autorin:
Petra Schier, Jahrgang 1978, wohnt mit ihrem Mann und einem Schäferhund in der Eifel. Sie hat bisher mehrere sehr erfolgreiche historische Romane veröffentlicht. Im Verlag Rütten & Loening erschien von ihr bisher "Ein Weihnachtshund auf Probe" sowie "Ein Weihnachtsengel auf vier Pfoten". Als Aufbau Taschenbuch liegt vor: "Hundeweihnacht". Homepage der Autorin: www.petralit.de

Klappentext:
Friede, Freude, Hundekuchen Beim Aufräumen kurz vor Weihnachten findet Santa Claus einen alten Wunschzettel: Ein neunjähriger Junge namens Michael wünscht sich einen Hund und dass seine Freundin Fiona nicht wegziehen muss. Leider hat der schusselige Weihnachtsmann die beiden Wünsche zwanzig Jahre nicht beachtet und beschließt, nun nachzusehen, was aus dem Jungen geworden ist. Michael besitzt nun eine Fabrik für Hundefutter und soll in Kürze heiraten, doch er ist alles andere als glücklich. Santa Claus berät sich mit seinen Helfern. Sie glauben eine vorzügliche Idee zu haben und schicken einen jungen Labrador zu Michael. Der Hund soll ihm helfen, sein Glück zu finden. Tatsächlich führt der Hund ihn zu Fiona, aber damit bricht kurz vor Weihnachten das schiere Chaos aus. Der neue Weihnachtsbestseller von Petra Schier: eine wunderschöne Geschichte um eine himmlische (Hunde)-Liebe

Meine Meinung:
Weihnachten ist meine liebste Zeit im Jahr und deswegen habe ich mich auf dieses Buch ganz besonders gefreut. Bisher habe ich noch nicht wirklich Weihnachtsgeschichten gelesen (außer die für Kinder natürlich), weswegen ich sehr gespannt auf dieses kleine Büchlein war. Ich wurde glücklicherweise nicht enttäuscht. Petra Schier schafft es, mich so in die Geschichte zu ziehen, dass ich das Buch tatsächlich erst aus der Hand legen konnte, als ich es ausgelesen hatte. Ihr Schreibstil hat mir ja schon bei "Das Haus in der Löwengasse" sehr gut gefallen und auch hier passte dieser wieder perfekt zur Geschichte.
Besonders gut gefallen haben mir persönlich die Szenen, in denen der Weihnachtsmann, seine Frau und die Elfen Michael und Fiona beobachten und versuchen, die beiden in die richtige Richtung zu schubsen. Hilfe holen sie sich dabei von dem süßen Labradorwelpen Keks, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Die Autorin hat diese kleine Hundedame so beschrieben, wie man diese Hunde auch "in natura" kennt und somit konnte ich gar nicht anders, als sie begeistert lieb zu gewinnen. Auch ihre Gedanken hat Petra Schier als kleine Zwischensätze in die Geschichte gepackt und ebendiese haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht, weil sie einfach zu süß geschrieben sind.
Die Geschichte an sich ist sicher nichts komplett neues, aber wunderschön geschrieben, mit liebenswerten Protagonisten und einigen überraschenden Wendungen. Langeweile kommt hier jedenfalls nicht auf und zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit ist das Buch wirklich perfekt geeignet.  Übrigens ist das Buch in 24 Kapitel unterteilt, weswegen es sich auch sehr gut als Adventskalender eignen würde.
Fazit:
Eine wunderbare kleine Weihnachtsgeschichte, die einstimmt auf die schönste Zeit des Jahres.
Ich vergebe 4 von 5 Punkten!

Samstag, 3. November 2012

Buchpost KW 43 und 44

In den letzten beiden Wochen war wieder recht wenig los, was die Neuzugänge betrifft, aber natürlich möchte ich euch diese nicht vorenthalten. Unter anderem habe ich zwei Wunschbücher bei Tauschticket ergattern können und eine ganz liebe Autorin hat beim zweiten Teil ihrer Reihe wieder an mich gedacht und ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht. Hier alle Neuzugänge im Überblick:

Petra Schier - Der himmlische Weihnachtshund

Friede, Freude, Hundekuchen
Beim Aufräumen kurz vor Weihnachten findet Santa Claus einen alten Wunschzettel: Ein neunjähriger Junge namens Michael wünscht sich einen Hund und dass seine Freundin Fiona nicht wegziehen muss. Leider hat der schusselige Weihnachtsmann die beiden Wünsche zwanzig Jahre nicht beachtet und beschließt, nun nachzusehen, was aus dem Jungen geworden ist. Michael besitzt nun eine Fabrik für Hundefutter und soll in Kürze heiraten, doch er ist alles andere als glücklich. Santa Claus berät sich mit seinen Helfern. Sie glauben eine vorzügliche Idee zu haben und schicken einen jungen Labrador zu Michael. Der Hund soll ihm helfen, sein Glück zu finden. Tatsächlich führt der Hund ihn zu Fiona, aber damit bricht kurz vor Weihnachten das schiere Chaos aus.
Der neue Weihnachtsbestseller von Petra Schier: eine wunderschöne Geschichte um eine himmlische (Hunde)-Liebe

Waltraud Grampp - Verheissung 2: Sternhagelwinter
Achtung! Spoilergefahr, da es sich bereits um den zweiten Band der Reihe handelt!
Das Leben in zwei Welten hat Norma sich etwas einfacher vorgestellt. Für Jo wäre sie gerne die Frau, die er sich wünscht – aber bitte nicht die Mutter seiner Kinder. Dazu muss sie ihm jedoch ihr Geheimnis verraten. Wird er damit leben können? Auch Alfred hat bestimmte Erwartungen an seine Schwester. Er unterbreitet ihr einen Vorschlag, dem sie nicht widerstehen kann. Doch wieder einmal kommt alles anders als erwartet. Als in dieser Welt das Schicksal erbarmungslos zuschlägt, scheint nur noch die Magie jener Welt helfen zu können. Mit der Verschmelzung der Welten in der Millennium-Nacht soll die Verheißung endlich erfüllt werden. Wie werden die Freunde darauf vor allem auf Normas Beitrag dazu reagieren? Dies ist kein „klassischer“ Fantasy-Roman, auch wenn Elfen und Magie darin vorkommen. Es ist ebenso die Geschichte einer Liebe mit allen Höhen und Tiefen – und nicht zuletzt ist es eine Hommage an Irland. (Fortsetzung von „VerHEISSung – Käseglockensommer“)

Kim Winter - Sternenschimmer

Eine überirdisch romantische Liebesgeschichte
Ob die Sterne wussten, dass diese Nacht Mias Leben verändern würde? Sie erleuchteten den ganzen Himmel, als Iason auf der Erde landete. Jetzt steht er vor ihr. Eine dunkle Stille geht von ihm aus, doch seine graublauen Augen scheinen ins Innerste von Mia zu blicken. Augen mit der Anziehungskraft eines schwarzen Lochs. Augen, in die sie hineinfällt. Sie lassen Mia vergessen, dass es eigentlich nicht sein kann: eine überirdische Liebe, die Welten überbrücken muss. Und jeder Tag, der vergeht, bringt den endgültigen Abschied näher. Denn Iason ist nur Gast auf der Erde. Auf seinem Heimatplaneten Loduun herrscht Krieg und Iason ist vorbestimmt, sein Volk zu beschützen.

Amy Plum - Von der Nacht verzaubert
Als Kate Merciers Eltern bei einem tragischen Unfall sterben, zieht sie zusammen mit ihrer Schwester Georgia zu den Großeltern nach Paris. Jede versucht auf ihre eigene Weise, ihr altes Leben und ihre schmerzvollen Erinnerungen hinter sich zu lassen. Während Georgia sich in das Nachtleben stürzt, sucht Kate Zuflucht in ihren Büchern – bis sie eines Tages Vincent trifft, der es schafft, ihren Schutzpanzer zu durchbrechen. Bei Spaziergängen entlang der Seine und durch die spätsommerlichen Gassen von Paris beginnt Kate, sich in ihn zu verlieben – nur um kurze Zeit später zu erfahren, dass Vincent ein Revenant ist. Die Liebe der beiden steht unter einem schlechten Stern: Vincent und seine Freunde sind in einen jahrhundertealten Kampf gegen eine Gruppe rachsüchtiger Revenants verstrickt. Schnell begreift Kate, dass ihr Leben niemals wieder sicher sein wird, wenn sie ihrem Herzen folgt.

Montag, 10. September 2012

Rezension: Petra Schier - Das Haus in der Löwengasse


Petra Schier - Das Haus in der Löwengasse

rororo
352 Seiten
ISBN: 978-3499259012
Erscheinungsdatum: 1. September 2012

Über die Autorin:
Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet mittlerweile als freie Lektorin und Autorin. Schon in ihren ersten beiden Romanen «Tod im Beginenhaus» und «Mord im Dirnenhaus» löste die Apothekerstochter Adelina mit Scharfsinn und Dickköpfigkeit Kriminalfälle im mittelalterlichen Köln. Mehr Informationen zur Autorin unter www.petralit.de.

Inhalt:
Nur das Schicksal kennt ihren Weg. Pauline Schmitz ist Waise. Nach dem Tod ihres Onkels auf sich gestellt, findet die junge Frau eine Anstellung als Gouvernante in Bonn. Der Hausherr hat Hintergedanken: Als sich Pauline gegen seine Nachstellungen zur Wehr setzt, steht sie plötzlich auf der Straße – mit nicht mehr, als in einen Koffer passt. Mittellos und ohne Beziehungen droht Pauline das Schlimmste. Dann kommt ihr das Glück zu Hilfe: Der Kölner Textilfabrikant Reuther nimmt sie in seine Dienste. Und er verliebt sich in sie. Doch Julius Reuther braucht eine Frau mit Geld, will er sein Unternehmen retten. Und Pauline muss sich entscheiden: Folgt sie ihrem Herzen und lebt ein Leben als Mätresse im Verborgenen? Oder geht sie ihren eigenen Weg?

Meine Meinung:
Eigentlich lese ich recht selten historische Romane. Nicht, weil sie mich nicht interessieren, sondern eher, weil man ja doch schon schlechte Erfahrungen gemacht hat, wenn ein Buch zu langweilig und trocken daher kam oder mich die Protagonisten überhaupt nicht angesprochen haben (wobei das natürlich auch bei anderen Genres passieren kann). Hier wurde ich wirklich überrascht. Denn Petra Schier hat nicht nur einen wirklich schönen Schreibstil, der wunderbar zur damaligen Zeit passt und sich außerdem flüssig lesen lässt und eine wunderbare Art, Szenen und Orte zu beschreiben. Sie schafft auch Protagonisten, die einem wirklich ans Herz wachsen und einen noch nach dem Lesen eine Weile beschäftigen.
Pauline ist eine gebildete und starke Persönlichkeit, auch wenn das anfangs noch gar nicht so scheint. Sie hat eine wahnsinnig große Entwicklung im Laufe der Geschichte durchgemacht, die mich wirklich beeindruckt hat. Ist sie anfangs noch ziemlich ängstlich, unsicher und versucht es, allen recht zu machen, ändert sich das schlagartig, als sie von Julius Reuther angestellt wird. Sie lernt es, sich zu behaupten und sich nicht alles gefallen zu lassen, auch wenn das damals für eine Frau gar nicht so leicht war. Kurze Rückblenden - meist in Form von Träumen - sorgen dafür, dass man erfährt, was Pauline vor ihrer Zeit in Köln zugestossen ist und warum sie anfangs so unsicher und recht ängstlich ist.
Julius Reuther ist ein toller Protagonist. Kein pflegeleichter Mensch, denn er ist sehr verschlossen, mürrisch und meist schlecht gelaunt, taut aber so nach und nach immer mehr auf. Julius hat - ebenso wie Pauline - schlechte Erfahrungen gemacht und auch jetzt werden ihm immer wieder Steine in den Weg gelegt, die am Ende für eine kleine Überraschung sorgen.
Nicht nur diese beiden Hauptcharaktere sind wirklich liebenswert und besitzen die nötige Tiefe, ebenso ist es auch bei den Nebenprotagonisten, ganz besonders bei Pauline´s Freundin Frieda, die mich doch positiv überraschen konnte.
Ich fand es wirklich schade, als das Buch fertig gelesen war, denn ich hatte mich so wohl in der Geschichte und mit den Charakteren gefühlt, dass ich gerne noch eine Weile dort verweilt hätte.
Auch die Geflogenheiten der damaligen Zeit wurden sehr gut beschrieben und gerade die Rolle der Frau hat man hier sehr gut kennengelernt, ebenso welche Rolle richtige Liebe überhaupt gespielt hat.
Fazit:
Ein wunderbarer historischer Liebesroman, der mich mit wunderbaren Charakteren, einem schönen Schreibstil und viel Gefühl - ohne jedoch kitschig zu werden - absolut überzeugen konnte, doch wieder mehr in diese Richtung zu lesen. Ich bin schon sehr auf den nächsten historischen Roman von Petra Schier gespannt.
Ich vergebe 5 von 5 Punkten!

Sonntag, 19. August 2012

Buchpost KW 32 + 33

Nach einer Woche Urlaub an der Ostsee bin ich wieder da und mich erwartete auch direkt ein schöner Haufen an Buchpost. Dabei sind zwei Bücher von Tauschticket, die schon lange auf meiner Wunschliste stehen, ausserdem habe ich meine Bestellung beim Club Bertelsmann gemacht und auch Überraschungspost hat mich erwartet. Hier mal alle meinen neuen Schätze im Überblick:

Petra Schier - Das Haus in der Löwengasse
Nur das Schicksal kennt ihren Weg. Pauline Schmitz ist Waise. Nach dem Tod ihres Onkels auf sich gestellt, findet die junge Frau eine Anstellung als Gouvernante in Bonn. Der Hausherr hat Hintergedanken: Als sich Pauline gegen seine Nachstellungen zur Wehr setzt, steht sie plötzlich auf der Straße – mit nicht mehr, als in einen Koffer passt. Mittellos und ohne Beziehungen droht Pauline das Schlimmste. Dann kommt ihr das Glück zu Hilfe: Der Kölner Textilfabrikant Reuther nimmt sie in seine Dienste. Und er verliebt sich in sie. Doch Julius Reuther braucht eine Frau mit Geld, will er sein Unternehmen retten. Und Pauline muss sich entscheiden: Folgt sie ihrem Herzen und lebt ein Leben als Mätresse im Verborgenen? Oder geht sie ihren eigenen Weg?

Robin LaFevers - Grave Mercy: Die Novizin des Todes
Die 17-jährige Ismae flüchtet vor einer Zwangsheirat und findet Zuflucht im Kloster von St. Mortain, wo die Schwestern noch den alten Gottheiten dienen. Doch um selbst ein neues Leben beginnen zu können, muss sie das Leben anderer zerstören: Der Gott des Todes hat ein Schicksal als Auftragsmörderin für sie vorgesehen …
Ismaes erster Auftrag führt sie an den Hof der bretonischen Herzogin, wo sie mit einem unlösbaren Gewissenskonflikt konfrontiert wird: Wie kann sie den Auftrag des Todes ausführen, wenn das Opfer ihr Herz gestohlen hat?

Fay Winterberg - Wien, Stadt der Vampire
2090, das Jahr, in dem der Krieg ausbrach. Die verborgene Welt der Vampire offenbart sich der Menschheit und führte auch einen Großteil anderer übersinnlicher Wesen mit ans Licht der Öffentlichkeit. Erst nach Jahren des Krieges gelang es den Nachtwesen, eine Co-Existenz mit den Menschen aufzubauen. Die Halb-Vampirin Lilith Avant-Garde arbeitet als Archäologin, spezialisiert auf übersinnliche Artefakte, und ist Verbindungsglied zwischen Menschen und Vampiren im Europa des Jahres 2207, einer Zeit, die als New-Steampunk-Age betitelt wird. Ihre Aufgabe führt die 26-Jährige nach Wien, denn die Stadt der Vampire hat nicht nur ein neues Oberhaupt, sondern auch ein Problem mit illegalen Werwolf-Fights. Band 1 der New-Steampunk-Age-Reihe von Fay Winterberg legt die Weichen in eine fantasievoll gestaltete Zukunft, deren Frieden jedoch sehr fragil ist.

Christina M. Fischer - Dämonenbraut
Vor 60 Jahren brach eine Virus-Epidemie aus. Was vorher nur vereinzelt auftrat, häuft sich nun: Menschen verwandeln sich in sich in Hexen, Vampire, Werwölfe oder Dämonenbräute, kurz: in A-Normalos. Die Agentin Sophie Bernd ist eine von ihnen, eine Dämonenbraut, die mit einem Tropfen ihres Blutes Dämonen aus einer anderen Dimension rufen kann, die ihr in kritischen Situationen zum Gehorsam verpflichtet sind. Mit dieser Gabe verdient sie ihr Geld und bekämpft diejenigen, die sich in der neuen Welt nicht an die Regeln halten. Gemeinsam mit ihrem Partner, dem werdenden Vampir Julius, macht sich Sophie auf die Jagd nach einem Psychopathen, der es auf Hexen und Magier abgesehen hat, um seine eigene Macht zu stärken. Kaum verwunderlich, dass sie dabei auch auf den charmanten Samuel trifft, den mächtigsten Hexenmeister der Stadt, und sich fragen muss: Hat er etwas mit den Morden zu tun? Christina M. Fischers Debüt-Roman mischt Urban Fantasy mit Mystik, abgerundet mit spannenden Thriller-Elementen und verfeinert mit einer Prise Erotik und viel Humor.

Robin Jarvis - Dancing Jax: Auftakt
Einige Bücher sind schädlich, sogar gefährlich. Sie verdrehen einem den Kopf und geben den dunkelsten Seiten der menschlichen Seele Nahrung. Sie sollten verbannt oder vernichtet werden. Diese Geschichte handelt von solch einem Buch. Ich hoffe, es gibt noch genug von euch da draußen, die das hier lesen und mir glauben und sich zur Wehr setzen können bevor es zu spät ist. Ein altertümlich wirkendes und zunächst harmlos erscheinendes Buch taucht in einer englischen Kleinstadt auf und ergreift Besitz von seinen Lesern. Immer mehr Menschen werden von dem Buch befallen und zu willenlosen Charakteren der Geschichte. Der diabolische Plan des Autors scheint aufzugehen. Dancing Jax Auftakt" ist der erste Band einer Trilogie.

Kiersten White - Flames ´n Roses: Lebe lieber übersinnlich
Hi, ich bin Evie und eigentlich total normal. Dachte ich zumindest immer. Also, mit Ausnahme von meiner besten Freundin, die eine Meerjungfrau ist, und von meinem Exfreund einer Fee. Und abgesehen davon, dass ich die einzige Person auf der Welt bin, die die Tarnung von paranormalen Wesen durchschauen kann. Deswegen arbeite ich für die Internationale Behörde zur Kontrolle Paranormaler. So viel zum Thema normal.
Und dann ist Lend auf der Bildfläche erschienen. Lend ist supersüß, kann gut zuhören und ist ein Gestaltwandler. Und weil er in unsere Zentrale eingebrochen ist, steht nun meine ganze Welt auf dem Kopf und es ist die Rede von einer dunklen Prophezeiung, die leider bis ins Detail auf mich zutrifft.
Nee, böse bin ich nicht, das muss eine Verwechslung sein. Ich muss dem Ganzen auf den Grund gehen, denn ich will endlich wissen, wer ich wirklich bin, und: Ich will Lend nicht verlieren!
Rosa, gefährlich und romantisch:
Das Traumpaar Evie und Lend verwischt die Grenze zwischen Realität und Übersinnlichkeit!

Moira Young - Dustlands: Die Entführung
»Sie nennen mich den Todesengel. Weil ich noch nie einen Kampf verloren habe.« Sabas Zwillingsbruder wird von Soldaten verschleppt. Sie schwört, ihn zu finden und zu befreien. Mit dem Mut der Verzweiflung macht sie sich auf einen Weg voller Gefahren, Gewalt und Verrat. Sie kann niemandem vertrauen - auch nicht dem Mann, der ihr das Leben rettet.
Der erste Band einer epischen Endzeit-Fantasy, eine Geschichte, die dein Herz schneller schlagen lässt.

Cat Patrick - Die 5 Leben der Daisy West
Daisy ist fünfzehn - und schon mehr als ein Mal gestorben. Sie lebt waghalsig, denn sie weiß, dass es Revive gibt, ein Medikament, das ins Leben zurückhilft, wenn alle anderen Mittel versagt haben. Da diese Medizin hochgeheim ist, muss Daisy nach jedem Tod eine neue Identität annehmen und an einen anderen Ort ziehen. Bisher hat sie daher meist isoliert und ohne enge Freunde gelebt. Aber dann findet sie an ihrer neuen Schule nicht nur völlig unverhofft eine beste Freundin, sondern verliebt sich auch noch Hals über Kopf. Zum ersten Mal lässt Daisy sich wirklich auf das Leben ein. Da entdeckt Daisy, dass sie Teil eines großen Experiments ist. God, der zwielichtige Leiter des Revive-Programms, hat viele Menschen auf skrupellose Weise rekrutiert und behandelt sie wie Versuchskaninchen. Daisy begehrt auf. Und setzt damit ernsthaft und unwiederbringlich ihr Leben aufs Spiel ...

Ab morgen geht es dann auch mit dem Gewinnspiel weiter, es stehen noch 6 Rezensionen aus und natürlich poste ich auch noch die Antworten der Autoren auf eure Fragen.